Albert-Steeger-Preis.

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Der erstmals 1956 vergebene Albert-Steeger-Preis ehrt besonders qualifizierte wissenschaftliche Arbeiten zu Themen der rheinischen Landeskunde. Die Arbeiten müssen den Bereichen der Geistes- oder Naturwissenschaften zugeordnet sein (Regional- und Landesgeschichte, Heimatpflege, Volkskunde, Museologie, Archivwesen, Natur- und Landschaftsschutz, Landespflege, Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Botanik, Zoologie, Geowissenschaften). Der LVR vergibt den Albert-Steeger-Preis jährlich, kann ihn jedoch auch aufteilen oder auf das Folgejahr übertragen.

Die Leitungen der Kulturdienststellen des LVR sowie von wissenschaftlichen Instituten im Rheinland vorgeschlagen werden. Über die Vergabe entscheidet der Kulturausschuss. Im Vorfeld beruft der Kulturausschuss ein Gremium aus Fachwissenschaftler*innen. Dieses Gremium berät die eingegangenen Vorschläge und formuliert Empfehlungen.

Albert Steeger, eine wichtige Persönlichkeit für die Landeskunde

Der Namensgeber des Preises, Albert Steeger (1885–1958), war seinerzeit Forscher, Wissenschaftler, Heimatpfleger und Museumsdirektor für die rheinische Landeskunde. Albert Steeger gehört durch sein facettenreiches, fächerübergreifendes wissenschaftliches Wirken zu einem der wichtigsten Impulsgeber und Persönlichkeiten im Bereich der geschichtlichen Erforschung des Niederrheins.

Aktuelle Preisträger*innen

Preisträgerin Dr. Tanja Zerl

20. Mai 2019

Frau Dr. Zerl hat den Albert-Steeger-Preis für ihre Dissertation „Archäobotanische Untersuchungen zur Landwirtschaft und Ernährung während der Bronze- und Eisenzeit in der Niederrheinischen Bucht“ erhalten. Darin verknüpft sie archäologische Fragestellungen und Fakten mit naturwissenschaftlichen Methoden.

Foto: Geza Aschoff / LVR

Preisträger Dr. des. Torsten Rünger

20. Mai 2019

Auch Herr Dr. des. Rünger erhielt den Albert-Steeger-Preis für seine Dissertation. Die Arbeit von Rünger beleuchtet die hochmittelalterliche Siedlung in der Nähe des früheren Dorfes Pier im Kreis Düren. Sie vermittelt, wie Sozialstruktur in ländlicher Gesellschaft aufgebaut war und wie Arbeitsprozesse im Rheinland des Mittelalters funktionierten.

Foto: Geza Aschoff / LVR

Die bisherigen Preisträger*innen finden Sie hier.