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Preise für besondere Taten

Der LVR ist ein großer Verein.
Das lange Wort für LVR ist:
Landschaftsverband Rheinland.

Der LVR ehrt jedes Jahr Menschen aus dem Rheinland.
Und zwar weil sie etwas Besonderes gemacht haben.
Zum Beispiel in der Kunst. Oder in der Musik.
Oder in Studium und Forschung. Ehren bedeutet auszeichnen.
Das macht der LVR mit Preisen.

Besondere Menschen gibt es in vielen Bereichen.
Manchmal tun Menschen besonders viel Gutes.
Sie sind in besonderer Weise für andere da.
Damit alle Menschen sich besser verstehen.
Der LVR ehrt auch diese Menschen mit Preisen.
Die Preise sollen auch anderen Menschen Mut machen.
Denn jeder Mensch kann etwas besonders Gutes machen.

Das sind unsere Preise:

Alle Preise haben einen Namen.
Hier stellen wir die Preise vor.
Und wir erklären ihre Bedeutung.

Ehrenring des Rheinlandes

Der LVR vergibt diesen Preis jedes Jahr.
Und jedes Mal an höchstens 3 Menschen.
Für ganz besondere Taten.
Man nennt diese Menschen auch Persönlichkeiten.
Weil sie viel für das Rheinland tun.
Mit besonderen Projekten.
Und mit guten Ideen.
Zum Beispiel welche Rolle das Rheinland spielen soll.
In der Zukunft und in Europa.

Rheinlandtaler

Im Rheinland leben viele verschiedene Menschen.
Junge Menschen.
Und alte Menschen.
Menschen aus anderen Ländern.
Menschen mit Behinderung.
Menschen ohne Behinderung.
Die Menschen im Rheinland sind alle verschieden.
Eine starke Gemeinschaft ist deshalb sehr wichtig.
Denn gemeinsam ist man stärker. Dafür braucht man Vertrauen.
Und Liebe für andere Menschen.
Manche Menschen setzen sich dafür besonders ein.
Das soll der Rheinlandtaler zeigen.
Und das zeichnet der Rheinlandtaler aus.
Auch Unternehmen und Vereine können diesen Preis bekommen.
Jeder und jede kann diesen Preis bekommen.
Wenn man Vielfalt und Vertrauen im Rheinland fördert.
Und sich für ein gemeinsames Miteinander einsetzt.

Mitmän

Der Mitmän ist ein Preis vom LVR.
Kinder und Jugendliche können den Preis bekommen.

Und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren.
Bei diesem Preis geht es um das Thema Inklusion.
Inklusion ist ein schweres Wort.
Das Wort beschreibt das gute Zusammenleben von allen.
Von Menschen mit Unterschieden.
Es beschreibt ein Leben ohne Barrieren.
Mit gleichen Rechten für alle.
Das ist Inklusion.
Und darum geht es beim Mitmän: Um Ideen und Beiträge für mehr Inklusion.
Für ein besseres Zusammenleben für alle Menschen.
Für eine gemeinsame Zukunft im Rheinland.

Die Gewinner bekommen ein Preisgeld.
Das Preisgeld beträgt insgesamt 10.000 Euro.
Das ist sehr viel Geld. Die Gewinner und Gewinnerinnen teilen sich das Geld.

Alle können sich für diesen Preis bewerben.
Auch Du.

Hast Du eine gute Idee für ein Projekt mit Inklusion?
Arbeitest Du bereits in einem Projekt mit Inklusion?
Geht es bei Euch um Vielfalt im Rheinland?
Um ein gemeinsames Zusammenleben?
Von vielen verschiedenen Menschen im Rheinland?

Dann bewirb Dich für den Mitmän!

Luise-Straus-Preis

Der LVR vergibt den Luise-Straus-Preis alle 2 Jahre.
Es ist ein Preis für besonders gute Arbeit in der Kunst.
Nur Frauen können den Preis bekommen.
Wenn sie schon länger im Rheinland leben.
Oder im Rheinland arbeiten.
Der Preis soll Künstlerinnen helfen bekannter zu werden.
Für Frauen ist das oft schwieriger als für Männer.
Denn Frauen haben häufig wenig Zeit für ihre Kunst.
Weil sie sich viel um ihre Familie kümmern.
Und sie sind häufig auch vorsichtiger.
Sie warten erst einmal ab.

In dieser Zeit ist ein Mann dann schon ein bekannter Künstler geworden.
Zu dem Preis veranstaltet das LVR immer eine Ausstellung.
Die Gewinnerinnen zeigen dort dann ihre Kunst.
Alle können sich die Kunst anschauen.

Der Preis trägt den Namen von Luise Straus.
Luise Straus war eine Wissenschaftlerin für die Kunst-Geschichte.
Sie wusste sehr viel über Kunst. Luise Straus ist schon sehr lange tot.
Die Nazis haben sie ermordet.

Sie hat ein Jahr lang ein Museum geleitet.
Und zwar das Wallraff-Richartz-Museum in Köln.
Der Preis soll auch an Luise Straus erinnern.

Leo-Breuer-Förderpreis

Der LVR vergibt den Preis alle 2 Jahre.
Es ist ein Preis für besonders gute Arbeit in der Kunst.
Und zwar für eine bestimmte Art von Kunst.
Es geht um Kunst mit vielen Linien und Flächen.
Mit kräftigen Formen und sehr bunten Farben.
Diese Kunst hat einen bestimmten Namen.
Der Name ist: Konkret-Konstruktive Kunst.
Auch Leo Breuer hat in dieser Art gearbeitet.
Deshalb heißt der Preis Leo-Breuer-Förderpreis.

Leo Breuer ist bereits tot.
Aber sein Sohn lebt noch.
Der Sohn heißt Jacques Breuer.
Gemeinsam mit ihm werden die Preise vergeben.
Auch ein Verein aus Bonn hilft dabei mit.
Der Verein heißt: Gesellschaft für Kunst und Gestaltung.

Paul-Clemen-Preis

Der LVR vergibt den Paul-Clemen-Preis jedes Jahr.
Der Preis ist für junge Forscher. Und für Forscherinnen.
Und zwar im Bereich Kunst aus dem Rheinland.
Die Forscher und Forscherinnen arbeiten oft viele Jahre an einer bestimmten Sache.
Mit viel Liebe für ihre Arbeit. Sie schauen sich alles ganz genau an.
Auch die kleinen Dinge.
Deshalb erhalten sie den Paul-Clemen-Preis.

Paul Clemen war auch ein Forscher.
Und zwar für die Geschichte von der Kunst.
Paul Clemen ist bereits tot.
Paul Clemen hat an einer Hochschule gearbeitet.
Und zwar an der Hochschule in der Stadt Bonn.

Das Fachgebiet von Paul Clemen war die Kunst aus dem Rheinland.
Und die Geschichte vom Rheinland.

Paul Clemen hat etwas ganz Tolles gemacht:
Wegen ihm kümmern sich heute Behörden um Denkmäler.
Paul Clemen hat damals gesagt:
Das ist Eure Aufgabe! Kümmert euch darum.
Das war für das Rheinland ein sehr wichtiger Schritt.
Der Paul-Clemen-Preis soll auch an Paul Clemen erinnern.

Albert-Steeger-Preis

Der LVR vergibt diesen Preis jedes Jahr.
Das LVR zeichnet damit Forscher und Forscherinnen aus.
Und zwar für besondere Arbeiten zur Landeskunde vom Rheinland.

Die Rheinische Landeskunde erforscht das Rheinland.
Dabei geht es vor allem um die Menschen im Rheinland.
Also wie die Menschen im Rheinland früher gelebt haben.
Es geht um ihre Kunst und ihre Kultur.
Und es geht um ihre Arbeit.

Die Forscher und Forscherinnen finden viel heraus.
Dafür lesen sie viel.
Dann schreiben sie alles auf.

Der Preis ist nach Albert Steeger benannt.
Albert Steeger war ein Forscher.
Und er war der Chef von einem Museum.
Und zwar einem Museum für die Landeskunde vom Rheinland.