Paul-Clemen-Preis.

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Der Paul-Clemen-Preis ehrt junge Kunsthistoriker*innen, die sich der Erforschung der rheinischen Kunst widmen. Dabei zeichnen sich die Arbeiten durch gründliche, qualitativ hochwertige Forschung und detaillierte Ausarbeitung zu Kunstthemen und Denkmalpflege im Rheinland aus. Die Ausgezeichneten leisten damit einen wissenschaftlich und insbesondere kunsthistorisch wertvollen Beitrag für das Rheinland. Der LVR vergibt den Preis jährlich, hat darüber hinaus jedoch auch die Möglichkeit, den Preis auf zwei Preisträger*innen aufzuteilen.

Empfehlungen dürfen beim Paul-Clemen-Preis durch die leitenden Personen der kunstgeschichtlichen Einrichtungen im Rheinland ausgesprochen werden. Diese ersten Einreichungen werden geprüft und als Vorschlag durch den/die geschäftsführende*n Direktor*in des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn und in enger Abstimmung mit den weiteren Vorschlagsberechtigten weitergegeben. Über die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Preises entscheidet final der Kulturausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland.

Der Namensvetter Paul Clemen begründete die rheinländische Denkmalpflege

Der Preis erinnert an den Bonner Kunsthistoriker Paul Clemen (1866–1947), der als erster Provinzialkonservator der Rheinprovinz die amtliche Denkmalpflege im Rheinland begründet hat. Als Lehrer und Schöpfer des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn erforschte er außerdem die rheinische Kunst und Geschichte.

Aktueller Preisträger

Preisträger Dr.-Ing. Moritz Wild

19. April 2018

Der LVR hat den Architekturhistoriker Moritz Wild für seine herausragende Dissertation über das Lebenswerk des Hochschullehrers und Stadtplaners René von Schöfers mit dem Paul-Clemen-Preis ausgezeichnet. Die Arbeit beleuchtet Schöfers Wideraufbaupläne der durch den Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt Jülich. Dadurch trägt die Dissertation zur Aufarbeitung der Stadtplanung in Nordrhein-Westfalen in der Nachkriegszeit bei.

Foto: Jürgen Vogel / LVR-ZMB

Die bisherigen Preisträger*innen finden Sie hier.