Die Preisträger*innen 2025

Der LVR zeichnete Max Ramota für sein Wirken mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie "Gesellschaft" aus.
Der ehemalige professionelle Handballspieler gründetet 2017 max-camp e. V. mit dem Leitgedanken Spß an Bewegung und am Teamerlebnis zu fördern, Sport für alle zu öffnen und Teilhabe zu ermöglichen. Aus dem kleinen Verein von 2017 ist ein gemeinnütziger Träger von inklusiven, sozial ausgerichteten Angeboten geworden, der mittlerweile 57 Mitarbeitende beschäftigt - darunter auch Personen mit Behinderung. Dabei geht es immer um mehr als nur um Sport, sondern um Gesundheit, Bewegung, Ernährung, aber auch um Soziales, um Respekt füreinander, und, seit kurzem mit dem dritten Baustein: um Nachhaltigkeit und Naturerfahrung.
Bild v.l.: Frau Dr. Christiane Leonards-Schippers überreicht Max Ramota die Rheinlandtaler Trophäe.
Foto: Ludolf Dahmen / LVR

Der LVR zeichnete Familie von Groote für ihr ehrenamtliches Wirken mit dem Rheinlandtaler in der Kategorie "Kultur" aus.
Das Engagement der Familie von Groote währt seit vielen Generationen. So kümmert sich die Familie als Erbauerin seit über 250 Jahren ehrenamtlich um den Bestand und die Unterhaltung der Kirche St. Gregorius Am Elend in Köln. Die Elendskirche, wie sie im Volksmund auch genannt wird, ist ein Barockbau und steht im Kölner Severinsviertel. Sie ist das einzige sakrale Gebäude in Köln, das sich nicht in kirchlichem sondern in privatem Besitz befindet. Die Elendskirche, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, als dort statt der Kirche ein verwahrloster Friedhof war, ist heute ein Ort, der Menschen zusammenführt und als Begegnungsstätte dient – ein Ort der Kirche und Bürgerschaft verbindet.
Foto: Geza Aschoff / LVR

Der LVR zeichnete Winfried Henrichs für sein Engagement um die rheinische Geschichte, Alltagskultur und Mundart in der Kategorie "Kultur" aus.
Winfried Henrichs gründete 1985 das Stadtmuseum Mülheim-Kärlich, das er bis heute leitet. Das Museum dokumentiert das kulturelle und immaterielle Kulturerbe der Region von steinzeitlichen Funden aus Kärlicher Tongruben, über die Römerzeit bis in die jüngste Gegenwart. Henrichs war und ist die treibende Kraft hinter diesem für die Stadt und ihre Bewohner*innen so wichtigen Angebot. Besonders seine Arbeit mit jungen Menschen als Lehrer und späterer Schulleiter inspirierte ihn dazu, Heimatkunde erlebbar zu machen.
Foto: Lina Bäcker / LVR