Ehrenring des Rheinlandes.

Der Ehrenring des Rheinlandes zeichnet jährlich bis zu drei bekannte Persönlichkeiten für ihr langjähriges und prägendes Wirken im Rheinland aus.

Hierzu zählen Persönlichkeiten, die sich um den Gedanken der regionalen Selbstverwaltung als Baustein eines künftigen Europas besonders verdient gemacht haben – mit Initiativen, Projekten oder Institutionen, die die Werte des LVR aufleben lassen oder diese weiterentwickeln.

Potenzielle Preisträger*innen werden durch die Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, die Vorsitzenden der Fraktionen in der Landschaftsversammlung Rheinland und die Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland vorgeschlagen. Wer am Ende die Auszeichnung erhält, entscheidet der Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland.

Jeder Ehrenring ist einzigartig

Jeder Ring besteht aus Gold und ist mit einem Achat versehen. Der Kölner Goldschmied Rudolf Klein hat die Steine am Rhein gefunden und anschließend bearbeitet. Außerdem wurde das Wappen des Landschaftsverbandes Rheinland eingraviert und vergoldet. Die Umschrift auf den Steinen lautet: „Ehrenring – Landschaftsverband Rheinland“.

Aktuelle Preisträgerin

Eine Frau in rotem Dress hält eine Schatulle in der Hand.

19. Oktober 2020

Mit Barbara Schock-Werner wurde die Kölner Dombaumeisterin a.D. mit dem Ehrenring des Rheinlandes ausgezeichnet, die sich unermüdlich für den Denkmalschutz sowie für die bauliche, architektonische und gesellschaftliche Weiterentwicklung in Köln und im Rheinland eingesetzt hat. Schock-Werner engagierte sich unter anderem gegen die Streichung des Kölner Doms als UNESCO-Weltkulturerbe, für die kontrovers diskutierte Installation des Fensters von Gerhard Richter im Dom sowie für das Zugangsbauwerk zur Besteigung des Südturms auf dem Roncalliplatz.

Foto: Uwe Weiser / LVR

Die bisherigen Preisträger*innen finden Sie hier.