Leo-Breuer-Förderpreis.

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Mit dem Leo-Breuer-Förderpreis zeichnet der LVR Künstler*innen aus, die sich in besonderem Maße mit der Darstellung des Konkret-Konstruktiven auseinandersetzen. Charakteristisch sind dabei geometrisch exakte Farbflächen ohne malerische Handschrift, die meist auf mathematischen Grundlagen komponiert und proportioniert sind.

Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt in einem offenen Bewerbungsverfahren und in enger Abstimmung mit Leo Breuers Sohn, Jacques Breuer, sowie in Kooperation mit der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung in Bonn. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Künstler*innen können ihren künstlerischen Werdegang und ihre Arbeiten in Form von Unterlagen, Mappen, Ausstellungsverzeichnissen und Katalogen einreichen.

Der Namensgeber Leo Breuer war ein Vorreiter der abstrakten Kunst

Leo Breuer entwickelte abstrakt geometrische Kunst, weg vom konkret sachlichen Stil. Schließlich entwickelte er in den späten sechziger und siebziger Jahren die bildende Kunst durch kinetische Op-Art weiter. Darunter versteht man die Lehre der Bewegung – der Begriff kinetische Kunst steht demnach für eine bewegliche oder bewegte Kunst.

Aktuelle Preisträgerin

Preisträgerin Rita Rohlfing

23. April 2019

Rita Rohlfing ist eine Künstlerin, die mit Malerei, raumgreifenden Installationen, Objektarbeiten, Skulpturen und Fotografien die Thematik der konstruktiven Kunst konsequent weiterentwickelt. Sie hat mit ihren farbigen Wandarbeiten, Rauminstallationen und Fotografien seit vielen Jahren einen wesentlichen Anteil an der Weiterentwicklung der konkreten Kunst der Gegenwart. Hierfür wurde sie mit dem Leo-Breuer-Förderpreis gewürdigt.

Foto: Jürgen Vogel / LVR-ZMB

Die bisherigen Preisträger*innen finden Sie hier.